- Make passt, wenn du ein fertiges visuelles SaaS mit schnellem Setup willst.
- n8n passt, wenn Self-Hosting, Datenkontrolle und Dev-Extensibilität Priorität haben.
- Vergleiche Gesamtkosten (Zeit + Infrastruktur), nicht nur den Preis.
Vergleich · Aktualisiert 20. März 2026 · ~8–12 Min
Make vs n8n (2026)
Die hilfreiche Frage lautet nicht “welches Tool ist stärker?”, sondern wo die Komplexität liegen soll:
- Make: Komplexität im Szenario-Design, Infrastruktur ist SaaS‑seitig erledigt.
- n8n: mehr Freiheit (Open Source + Code), aber du betreibst Infrastruktur/Wartung beim Self‑Hosting.
1) Kurzfazit
Wähle Make, wenn:
- du ein poliertes visuelles Tool “ready to use” willst,
- dein Team eher No‑Code/Ops ist,
- du schnell liefern und im UI debuggen willst.
Wähle n8n, wenn:
- Self‑Hosting und Data Residency wichtig sind,
- du Ops-Kapazität hast (Logs, Updates, Security),
- du Custom Extensions brauchst (Code, Nodes, interne APIs).
2) Hosting & Kontrolle
- Make: SaaS. Du lagerst Infra, Skalierung und Verfügbarkeit aus, akzeptierst aber Plattform-Abhängigkeit.
- n8n: self-hostable. Du wählst Cloud/on‑prem, kontrollierst Secrets, Rollen und Logging.
Vor der Entscheidung prüfen:
- sensible Daten (PII) und vertragliche Anforderungen,
- VPC/on‑prem Bedarf,
- Observability (Alerting, Retries, Queues),
- Incident‑Toleranz und Betriebsaufwand.
3) Flexibilität & Integrationen
- Make ist stark bei visuellem Mapping plus Router/Iterator/Aggregator und vielen fertigen Integrationen.
- n8n ist stark, wenn du visuelle Steps mit Dev‑Logik (HTTP, Code) kombinierst oder interne Systeme anbindest.
Shortcut:
- viele “A nach B” Workflows → Make (oder Zapier),
- viele “ETL + Logik + Custom APIs” Workflows → n8n.
4) Gesamtkosten
- Make: oft operation-based Pricing. Gut planbar, wenn Runs gemessen werden.
- n8n: Cloud vs Self‑Hosting. Bei self-host zählt auch Server + Wartung.
Mini‑Methode:
- Runs/Tag schätzen,
- Steps pro Run schätzen,
- Safety Margin addieren,
- Human Time addieren (Debug, Updates, Monitoring).
Für Make siehe auch: Make Preise.
5) Use Cases
Make passt oft besser für:
- Marketing Ops und E‑Commerce (Speed + UI),
- non‑technical Teams,
- UI‑getriebene Datentransformationen.
n8n passt oft besser für:
- interne Systeme (Custom APIs),
- regulierte Umgebungen (Self‑Host),
- technische Teams mit Versionierung/Industrialization.
6) Entscheidung (Checklist)
- SaaS + Speed → Make.
- Self‑Host + Kontrolle → n8n.
- Viele kurze/simple Workflows → Make (oder Zapier).
- Kritische komplexe Workflows → Make oder n8n je nach Team & Compliance.
Nimm 1 Workflow (Webhook + 3–5 Steps) und vergleiche Setup, Debug, Stabilität und geschätzte Kosten.
Make kostenlos testenFAQ
Ist n8n kostenlos?
n8n ist Open Source, aber Self-Hosting kostet (Server, Wartung, Monitoring). Es gibt auch einen bezahlten Cloud-Plan.
Welches Tool ist besser für Compliance?
Wenn du Hosting und Data Residency kontrollieren musst, ist self-hosted n8n oft im Vorteil. Make kann passen, wenn die vertraglichen Garantien ausreichen.
Kann Make n8n für komplexe Workflows ersetzen?
Oft ja (Router, Iteratoren, Mapping, Error Handling). Wenn du viel Custom Code und strikte Infra-Kontrolle brauchst, ist n8n flexibler.